Traumpanorama am Pendling bei Kufstein


Feb
6
2016

Schwaigberghorn – Kelchsau

geschrieben am 6. Februar 2016 von asti

Heute am frühen Morgen bin ich um 7 Uhr an der Mautstelle Kelchsau gestartet. Bei -3°C im Tal war nach dem gestrigen, warmen Tag schon eine ordentliche Kruste auf dem Neuschnee. Erst ab der Schwaigbergalm wurde diese im Schatten schön langsam zu Pulver, ehe im Gipfelbereich wieder leicht der Wind das seine dazu tat. Alles in Allem aber eine tolle Skitour: Derzeit liegt genügend Schnee für die Tour vom Tal weg. Sehr angenehme Temperatur am Berg! Um kurz vor 9 Uhr am Gipfel zu sein ist schon toll!

Das Schwaigberghorn ist übrigens ein Teil der ersten Etappe der Skidurchquerung der Kitzbüheler Alpen. Infos dazu findet ihr hier: http://www.kitzbueheler-alpen.com/de/hohe-salve/winter/skidurchquerung-kitzbueheler-alpen.html

Ich persönlich finde diese Tour sehr spannend und abwechslungsreich, wenn der Schnee passt ist das ein absolut tolles Erlebnis!

Hier ein par Bilder von heute:

Abfahrt im Almgelände der Kelchsau

 

Am Forstweg zur Schwaigbergalm

 

Neu errichtetes Bauernhaus in der Kelchsau

 

Mein neuer Atomic im Pulvereinsatz

 

Abfahrt vom Gipfel des Schwaigberghorn

 

 

7 Reaktionen zu “Schwaigberghorn – Kelchsau”

  1. 1.
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    Max Kohlbeck


    Servus Asti,

    ich war heute um kurz nach 10 der Erste auf dem Schwaiberghorn, aufgestiegen aus der Wildschönau. Hab aber noch keine anderen Spuren am Gipfel gesehen. Bin dann 150 Hm den schönen Hang Richtung Kelchsau abgefahren und wieder rauf zum Gipfelkreuz. Da vor mir 3 Tourengeher umgekehrt haben musste ich die letzten 100 Hm spuren. Bist Du raufgeflogen?

  2. 2.
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    Asti


    Hallo Max, ich war alleine unterwegs und ganz ehrlich war mir auf den letzen 30 Höhenmetern im steilen und auf beiden Seiten eingewehten Gipfelhang nicht wohl, daher blieb ich mit schönem Blick auf das Kreuz auf sicherem Stand und fellte ab. Wenn ich heute die TT lese, bestätigt das mein Bauchgefühl….

    Fliegen wäre schön, aber…

  3. 3.
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    Strategos


    Einheimische kennen sich aus und kehren um…

  4. 4.
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    Max Kohlbeck


    Servus Strategos, ich weiss nicht ob Du Gestern auch am Schwaiberghorn warst, aber während unserer Gipfelrast sind ca. 15 Personen aus der Kelchsau auf den Gipfel gegangen, der Sprache nach fast nur Tiroler.

  5. 5.
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    asti


    Hallo Max, das Phänomen kennen wir glaube ich alle: Kurz vor dem Ziel umzukehren ist schon nicht leicht, das finale Denken ist hier schon sehr stark. Ein par Schritte weiterzugehen als der Vorgänger und dafür noch mehr unberührten Pulver zu haben… Der Grat hinauf zum Schwaigberghorn aus der Kelchsau ist sicher ein Highlight – auch der NO-Hang wäre der Wahnsinn (wenn es eben die Verhältnisse zulassen). Der Winter heuer ist aber echt komisch, einmal warm, dann wieder kalt, einmal Wind aus NW, einmal Föhnsturm… Nicht umsonst ist in den letzten Tagen viel passiert.

    Wie ging´s denn aus der Wildschönau rauf auf den letzten Metern zum Gifel? auch eingeweht?

  6. 6.
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    Christoph


    Servus Asti,
    Habe gerade deinen Bericht von Samstag gelesen
    Ich war mit meiner Frau und unserem Sohn hinter Dir unterwegs und wir haben, so wie du, kurz vor dem Ziel abgebrochen.
    (Im Gipfelhang mit dem Stock bis zum Gras durchgebrochen, unterste Schicht wie ein Kugellager, steiler Grad beidseitig eingeweht, Daher einstimmiger Abbuch laut Familienbeschluss)

    Mit Sicherheit, jeder entscheidet selber, aber viele tun dann das, was andere vormachen. Bei Fünf geht’s gut aus und beim Sechsten ……..Lawine.
    Der Max ist ein wilder Hund, das haben wir uns schon gedacht als er den NO Hang runter ist. Schön hat es ausgschaut und passiert ist ja auch Nix. Gott sei Dank. Und rauf hat er ja wieder müssen, der Max. Das Auto stand ja in der Wildschönau . Jeder entscheidet schließlich selber, wo er sein Auto parkt.
    Wenn der Max nicht wieder in die Wildschönau hät müssen, ich weiss nicht, ob die nachfolgenden Tourengeher bei diesen Verhältnissen auch rauf wären auf den Gipfel. Aber bei der vorhandenen Spur und dem Gipfel vor Augen. Stimmt, im Nachhinein ist man immer gescheiter, …aber auch nur dann wenn es ein Nachhinein gibt.!
    Dem Max Nichts für ungut und weiterhin viel Glück auf seinen Touren , aber den Asti darfst uns nicht aufziehen oder gar beleidigen. Der hat sich meiner Meinung vorbildlich verhalten. Asti war alleine unterwegs. Hat die Tour kurz vor dem Gipfel abgebrochen. Ist bei der Abfahrt bei meinem Sohn (war konditionsbedingt 10 Minuten vor uns) stehen geblieben und hat ihm seine Eindrücke vom Gipfelhang mitgeteilt. In weitere Folge hat er auch bei mir halt gemacht und die Situation geschildert. Und wir sind oben dann zum gleichen Ergebnis gekommen. Abbruch und Teetrinken.
    Bis zum nächsten Mal. Und hoffentlich immer auf der sicheren Seite.
    Christoph

  7. 7.
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    Max Kohlbeck


    Griass Di Asti,der Gipfelanstieg aus der Wildschönau war problemlos, am kurzen Grat war der Schnee so hart dass man kaum eingesunken ist. Wir haben beim gesamten Anstieg keinerlei Setzungsgeräusche gehört und der Schnee war auch in den steilen Abschnitten ohne Spannung, es gab keinen einzigen Anriss. Deshalb hab ich die Situation nicht so gefährlich eingeschätzt wie Du. An Christoph: Ich wollte den Asti schon ein bisschen aufziehen aber keinesfalls beleidigen denn auch ich bin schon einige Male umgekehrt wo ich mir einfach nicht ganz sicher war.
    Noch viele schöne und unfallfreie Touren wünscht Euch

    Da Max

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